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Dialog der Religionen
 

Für die Muslime in Niederkassel
Veranstaltungen,
die auf meine Initiative
gestartet wurden.

Eine Veranstaltung, die sehr gut besucht war und lebhafte Diskussionen hervorrief.

Zuerst hat Pfarrer Christoph Eidmann der Sinn des  Fastens der Christen erläutert.

Fasten hat in vielen Religionen eine herausragende Bedeutung. Traditionell bedeutet es die freiwillige Einschränkung der Nahrungsaufnahme aus religiösen Gründen. Fasten befreit von zu vielen sinnlichen Eindrücken und öffnet den Menschen für neue Erfahrungen der körperlichen und geistigen Welt.

Das körperliche Fasten ist heute aber nicht die einzige Antwort auf den Ruf nach Umkehr und Neubesinnung in der christlichen Fastenzeit. Andere Möglichkeiten sind bewußte Anspruchslosigkeit, umweltfreundliches Verhalten, verantwortungsvoller Umgang mit Hörfunk und Fernsehen. Auch der Verzicht auf Geld zugunsten Notleidender kann zum Fastenopfer werden und den Menschen neue Horizonte öffnen.

Ebenso unterstich Pfarrer Franz Josef Kreuer den Sinn des Fasten, der nicht an so strenge Regeln gebunden ist, wie das Fasten der Muslime.

Fasten bedeutet bei den Muslimen auch, das man in dieser Zeit, sich auf Gott besinnt und auch neue Erfahrungen in der geistigen, sowohl auch körperlichen Welt gemacht werden.

Muslime enthalten sich im Ramadan, von Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang jeglicher Speise und jeglicher Getränke.

 

 

Die 30 Tage Ramadan werden genutzt um in dieser Zeit mit Gebeten zu verbringen und den Koran zu lesen, um sich bewusst zu machen, woher wir kommen und wohin wir gehen.

Die Armenspeisung ist ein wichtiger Teil des Ramadan, alle die, die aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen nicht fasten, geben pro Tag ein Geldbetrag, womit man einen Menschen speisen kann.

Diese strenge Regel gibt es bei den Christen nicht, aber der Sinn des Fasten ist in beiden Religion der Gleiche, sich auf sich besinnen, sich auf Gott zu besinnen, sich auf Menschen zu besinnen, denen es nicht so gut geht, und Zakat abzugeben, damit es anderen auch gut geht.





Gemeinsames Gebet
der christlichen und muslimischen Kinder




  die im
Jahr 2008 zur Schule gekommen sind
 

Das Prophetentum

 im Islam

Wiederum ein Interessanter Abend in der Moschee. Der Vortrag von Haluk Yildiz zeigte viele Aspekte, die darauf hin wiesen, das Jesus von Allah zur Erde gesandt wurde, um wiederum die Menschen zu warnen, gottesfürchtig zu sein.

 

 

Das Prophetentum im Islam beginnt mit Adam, Friede auf ihn, und endet mit dem Propheten Mohammed, Friede und Heil auf ihn, der von Allah als Gesandter und Prophet für die ganze Menschheit geschickt wurde.

Wie Jesus, ermahnte er die Menschen, den einen Gott anzubeten und keine Götter neben ihn zu haben..

Abraham, Moses Noah und viele anderen, die auch in der Bibel genannt werden, werden im Islam als Propheten verehrt. Alle diese Menschen sind von Allah auserwählt worden, die Menschen auf den richtigen Weg zu führen.

 

"Sprecht:" Wir glauben an Allah und an das, was uns herab gesandt worden ist, und was Abraham, Ismael, Isaak, Jakob und den Stämmen (Israels) herab gesandt wurde, und was Moses und Jesus gegeben wurde, und was den Propheten von ihrem Herrn gegeben worden ist. Wir machen zwischen ihnen keinen Unterschied, und Ihm sind wir ergeben." Sure 2:136

 

Niederkassel: Es ging in der Lülsdorfer Moschee am Donnerstagabend über die "Bibel und den Koran". Bis zum Schluss war es ein interessanter und informativer Diskussionsabend, der laut Elisabeth Müller, Pressesprecherin der türkisch-islamischen Gemeinde in Niederkassel, leider doch noch ein unschönes Ende fand.

Schuld daran war nach Aussage Müllers das Schlussstatement des Mondorfer Vikars Franz-Josef Kreuer gewesen. Kreuer soll die anwesenden Muslime mit Hinweis auf die Freiheiten der Muslime in Deutschland zu einem Appell an die türkische Regierung aufgefordert haben, eine Kirche im türkischen Tarsus, der Geburtsstadt des heiligen Paulus, als christliche Pilgerstätte einzurichten.
Das unschöne Ende der Veranstaltung wollte nicht zu einer an sich sachlich geführten Podiumsdiskussion passen, die Elisabeth Müller moderierte. Mit von der Partie waren neben Kreuer der evangelische Pastor Christoph Eidmann sowie die Imame Hodscha Recep Acikgöz und Mehmet Celebi sowie der DITIB-Dialgobeauftragte Rafet Ötztürk.

Nachdem sich die Diskussion zuletzt um die Frage gedreht habe, wie gerecht Gott ist, und den Hinweis, dass jeder nach seinem Buch leben sollte, "brannte mir dieser Punkt auf dem Herzen", sagte Kreuer auf Anfrage. Der Vikar verweist auf eine entsprechende Anfrage des Kölner Erzbischofs Joachim Kardinal Meißner an die türkische Seite Anfang des Jahres, die unbeantwortet geblieben sei.

Da zuletzt die Türkei eine Rückgabe der Kirche von Tarsus ausgeschlossen habe, bat Kreuer nach eigener Aussage die türkischen Mitgläubigen in ihrer Heimat zu erzählen, "welche schönen Freiheiten sie hier genießen".

Von den Imamen wünschte er sich ob der offiziellen Behinderungen, dass sie ihren Draht nach Ankara nutzten, damit auch Christen dort "nach ihrem Buch leben können." In der Moschee habe man den Vorstoß als "unpassend" empfunden so Müller.
(08.11.2008)

 

 

 

  Paulus


 gehört zu den ersten Heiligen, die die Katholischen Christen verehren.
Er wurde als jüdischer Sohn mit römischen Rechten in Tarsus im Jahr 8 n.Chr. geboren und ist als Martyrer (
ein wegen seines Glaubens hingerichter Mensch)in Rom zwischen 60 - 67 n.Chr. (genau weiß man das nicht)gestorben.
Er verbrachte die Kindheit und die Jugendzeit in Tarsus, ging aber dann nach Jerusalem.

Er gehört in seinen jungen Jahren zu den stärksten Christenverfolger seiner Zeit.

Durch unerklärliche Zeichen wurde der junge Mann zum Christen. Er unternahm viele Missionsreisen und verkündete die Lehre Jesus. In Ephesus hielt er sich ca. drei Jahre auf. Die Legende sagt, dass in Ephesus der Sterbeort der Mutter von Isa ist.

Er schrieb viele Briefe, die heute im Neuen Testament der Bibel zu lesen sind.
Er hat das Christentum entscheidend geprägt und wird als Heiliger verehrt.

   Wallfahrtsort

Ein Wallfahrtsort ist ein Ort mit wichtiger religiöser Bedeutung und als solcher das Ziel einer Wallfahrt.

Den Wallfahrtsorten oder dem Besuch eines solchen Ortes werden oft besondere Wirkungen zugesprochen, wie die Heilung von Krankheiten beispielsweise in Lourdes.

Eine religiöse Tradition kann beispielsweise durch ein besonderes Ereignis (Wunder, Marienerscheinung) entstanden sein oder durch eine wichtige Persönlichkeit der jeweiligen Religion (im Christentum sind dies meist Heilige), die an dem Ort gewirkt hat, begraben ist oder in sonst einer Beziehung steht.

 

 

Paulus


Paulus gehört zu den ersten Heiligen, die die Katholischen Christen verehren.
Er wurde als jüdischer Sohn mit römischen Rechten in Tarsus im Jahr 8 n.Chr. geboren und ist als Martyrer (
ein wegen seines Glaubens hingerichter Mensch)in Rom zwischen 60 - 67 n.Chr. (genau weiß man das nicht)gestorben.
Er verbrachte die Kindheit und die Jugendzeit in Tarsus, ging aber dann nach Jerusalem.

Er gehört in seinen jungen Jahren zu den stärksten Christenverfolger seiner Zeit.

Durch unerklärliche Zeichen wurde der junge Mann zum Christen. Er unternahm viele Missionsreisen und verkündete die Lehre Jesus. In Ephesus hielt er sich ca. drei Jahre auf. Die Legende sagt, dass in Ephesus der Sterbeort der Mutter von Isa ist.

Er schrieb viele Briefe, die heute im Neuen Testament der Bibel zu lesen sind.
Er hat das Christentum entscheidend geprägt und wird als Heiliger verehrt.

 

Wallfahrtsort

Ein Wallfahrtsort ist ein Ort mit wichtiger religiöser Bedeutung und als solcher das Ziel einer Wallfahrt.

Den Wallfahrtsorten oder dem Besuch eines solchen Ortes werden oft besondere Wirkungen zugesprochen, wie die Heilung von Krankheiten beispielsweise in Lourdes.

Eine religiöse Tradition kann beispielsweise durch ein besonderes Ereignis (Wunder, Marienerscheinung) entstanden sein oder durch eine wichtige Persönlichkeit der jeweiligen Religion (im Christentum sind dies meist Heilige), die an dem Ort gewirkt hat, begraben ist oder in sonst einer Beziehung steht.

Für die Muslime gibt es nur den einen Wallfahrtsort in Mekka und Medina. Die Wallfahrt gehört zu den fünf Säulen des Islam und hat eine andere Bedeutung wie für die Christen.

 
 

 

 
Der Imam Kemattin Oruc
erklärte die Bedeutung
des Namens von Allah.

Nicht allen ist bekannt, dass das arabische Wort Allah auch von arabischsprachigen Christen verwendet wird, um Gott zu bezeichnen.„Unter den großen Weltreligionen gibt es drei, die den Glauben an einen alleinigen Gott lehren: "Judentum, Christentum und Islam. Sie sind im Laufe vieler Jahrhunderte wie mächtige Äste aus ein und demselben Baum gewachsen.“ Muslime haben noch Zusatznamen (wenn man das so bezeichnen kann) für Allah. Die 99 Namen, die im Koran erwähnt werden, damit können sich auch die Christen identifizieren.
"Der Erbarmer"; "Der Barmherzige"; "Der Herr"; "Der Heiligste"; "Der Erhabene"; "Der Schöpfer"; "Der Verzeihende"; "Der Allwissende" um nur einige zu nennen.

Die Muslime beten nur Allah an und für sie gilt was im Koran steht:  Ihr Glaubensbekenntnis heißt:

La ilaha illah Allah mohamed rasoul Allah

Glaubensbekenntnis:

"Es gibt keinen dem man mit Recht anbetet, außer Allah und Mohammed ist sein Prophet."

Pfarrer Ch. Eidmann erklärte in seinem Vortrag, dass solche Veranstaltung so wichtig seien, um unter den Muslimen und Christen mehr Verständnis zu einander zu finden und das die Menschen ihre Ängste abbauen können

Er erklärte die Dreifaltigkeit, die für die Christen eine Einheit (in drei Personen) sind. Das sollte man aber sinnbildlich verstehen. Er meinte unter anderem, dass diese auch im alten Testament schon angedeutet wurde. Und auch im neuen Testament in den Paulus-Briefen vor einem streng monotheistischen Hintergrund benutzt er wiederholt die Ausdrücke Gott, Herr und Geist.

Für alle Gläubigen der drei monotheistischen Religionen ist die Größe des Schöpfers, unseres Gottes, schwer zu fassen, wir können uns als Menschen ihn kaum vorstellen. Aber allen drei Religionen ist der Glaube an den einen Gott gemeinsam.


 http://www.muslime-in-niederkassel.de/08J09Dialog%20der%20Religionen%2004-09%20(1).jpg

Leider haben die Muslime diese Veranstaltung nicht besucht
und die Enttäuschung der Gastgeber war riesengroß.

 Weihnachten 2011
in Königswinter

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Stand: 22.03.2017

Eine interessante Webseite

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